Hotline: +49 (0)341 65050 83930 (8-23 Uhr)

Informieren sie sich schon heute über ihr nächstes Urlaubsziel! Interessante und informative Artikel rund um ihre liebsten Reisethemen...

Stand Up Paddling: Ein neuer Trendsport erobert die Gewässer

SUP Stand Up Paddling Paddler auf dem Board

Stand Up Paddling - der neue Trendsport ist auf fast allen Gewässern möglich. Foto: Christian Barth/Supzones

Stand Up Paddling – kurz SUP – heißt der neue Trendsport aus Hawaii, der sich nahezu auf allen Gewässern ausführen lässt und für jede Altersstufe geeignet ist. Lesen Sie bei uns Interessantes zu Sport, Ausrüstung und Spots.

Was ist SUP und wo kommt es her?
Wie viele andere Wassersportarten hat sich auch das Stand Up Paddling in Hawaii entwickelt. Über die genaue historische Entstehung ist man sich nicht ganz einig, sicher ist allerdings, dass in den 50er und 60er Jahren Surflehrer auf Hawaii große Surfboards und Paddel nutzten, um im Stehen einen besseren Überblick über ihre Surfschüler zu haben.
Wie der Name schon verrät, steht der Surfer beim Stand Up Paddling aufrecht auf seinem Board und bewegt sich mithilfe eines Stechpaddels fort. Das ermöglicht ihm, sein Brett im Wasser gezielter und schneller zu steuern. Wind und Wellen werden zur Fortbewegung, wie beim Windsurfern oder Wellenreiten nicht benötigt, was Stand Up Paddling auch zu einem attraktiver Sport für stehende Gewässer oder heimische Seen und Flüsse macht. Was diesen neuen Wassersport so beliebt macht, ist vor allem, dass Surfer aller Altersstufen und Trainingsniveaus daran Spaß haben können.
Der im Gegensatz zum Windsurfern wesentlich ruhigere Sport eignet sich außerdem hervorragend für ein umfassendes und ganzheitliches Kraft- und Ausdauertraining, das überdies die Gelenke schont. Die Fortbewegung auf einem SUP Board verlangt vom Surfer eine durchgehende Körperspannung. Das Paddeln stärkt Arm- und Rumpfmuskulatur und durch permanentes Ausbalancieren auf dem Board werden die Beine gekräftigt und der Gleichgewichtssinn geschult. Nicht zuletzt wegen dieser Vorzüge kann man mit einem raschen Wachstum des SUP Sports auch in Deutschland rechnen.

Stand Up Paddling SUP Familienurlaub

SUP ist ein Sport für die ganze Familie. Foto: Christian Barth/Supzones

Ich will Stand Up Paddling ausprobieren. Was brauche ich dazu?
Offensichtliches zuerst: Sie brauchen ein Brett und ein Paddel. Klingt simpel, ist es auch. Fast. Je nachdem welche Art von SUP Surfer Sie sein wollen, sollten Sie das passende Brett aussuchen. Mit steigender Beliebtheit des Sports und der Erschließung immer neuer Möglichkeiten, wurde auch das Angebot an Boards den wachsenden Bedürfnissen angepasst. Heute bieten die großen Boardhersteller eine ganze Reihe unterschiedlicher Shapes (Formen) an, die ideal an die Bedingungen zum Beispiel im Flachwasser oder beim Wellenreiten abgestimmt sind. Primäre Unterscheidungsmerkmale sind hier Länge, Breite und Outline (Grundriss), sowie Dicke, Volumen und Volumenverteilung der Boards. Wichtig sind weiterhin die Rocker-Line (die Wölbung des Bretts), die Materialbeschaffenheit, sowie Finnenanzahl und -positionierung. So nutzen SUP Surfer zum Wellenreiten kleinere Boards und um Rennen zu fahren eher schmalere, dafür längere Bretter, die an den Enden meist spitz zulaufen. Ihr Paddel sollten Sie sich passend zu Ihrem Board und entsprechend Ihrer Körpergröße aussuchen.

Was sonst noch fehlt
Der Surfer und sein Brett sind unzertrennlich. Ja, aber nur wenn man etwas nachhilft. Deswegen empfiehlt es sich, mit einer Sicherheitsleine, der sogenannten Leash, zu paddeln. Sie wird an Fußgelenk oder Knie befestigt und verhindert, dass Ihnen das Brett, zum Beispiel nach einem Sturz, abhanden kommt. Es gibt sie in verschieden Formen und Sie sollte sie je nach Gusto und Anspruch aussuchen.
Sie haben das Board, das Sie dank der Leash nun nicht mehr verlieren können, umklammern Ihr Paddel mit beiden Händen aber irgendetwas fehlt noch. Die richtige Bekleidung. Auch hier sind Ihre individuellen Vorlieben maßgebend. Sind Sie schon erfahrener im Surf-Sport und fallen seltener ins kühle Nass, reicht Ihnen vielleicht Sportbekleidung, die Ihnen genügend Bewegungsfreiheit lässt. Paddeln Sie häufiger in heimischen Gewässern fern ab tropischer Temperaturen oder wagen sich das erste Mal aufs Brett, ziehen Sie eventuell einen Neoprenanzug vor.

Wo geht’s hin zum Stand Up Paddeln?
Nun, da Ihre Ausrüstung komplett ist, fehlt noch das elementarste: Wasser. Wie schon gesagt, ist Stand Up Paddling eine recht anspruchslose Sportart was Wellen und Wind angeht, dennoch ist sie auch etwas für Wellenreiter und Wildwasserfans. Je nachdem, wo man Paddeln geht, kommt jeder auf seine Kosten. Wir möchten Ihnen hier drei geeignete Spots vorstellen:

SUP in Spanien
Unsere erste Reise führt uns nach Spanien auf die schöne Insel Ibiza. Hier an der Cala Martina, direkt am Kap Punta Arabi in der Nähe der Touristenhochburg Es Canar gelegen, kommen vor allem Tourenpaddler und Einsteiger auf ihre Kosten. Der Einstieg mit dem Brett ins Wasser ist durch das flache Wasser für Einsteiger besonders einfach. Paddelt man die Küste entlang kann man noch andere Inseln entdecken. Aber auch erfahrenere SUPer können hier mit 2-3 Meter hohen Dünungswellen, die je nach Windrichtung und -stärke auftreten, ihren Spaß haben. Die Cala Martina ist bei Windsurfern sehr beliebt, weswegen man sich das Wasser wohl mit einigen windsurfenden Kollegen teilen muss.

SUP Stand Up Paddlinge Wellenreiter

Auch als SUPer kann man Wellen reiten. Foto: Christian Barth/Supzones

Bei einem Urlaub auf Fuerteventura bietet sich das an der Küste gelegene Örtchen La Pared zum Stand Up Paddeln an. Es liegt an der südlichen Westküste von Fuerteventura, genau an der schmalsten Stelle der Insel. Allerdings sollten sich hier nur Könnern und Wellenreiter ins Wasser trauen, denn die großen Wellen sind sehr anspruchsvoll und die Strömung mitunter sehr stark. Im Gegensatz zu Cala Martina trifft man hier nicht auf viele Touristen und Sonnenstühle; die Umgebung ist weitestgehend unberührt. Für Abenteurer gibt es 20 Kilometer in Richtung Norden ein gestrandetes Kreuzfahrtschiff zu entdecken.

SUP in Kroatien
Vor der Küste Mitteldalmatiens nahe der Hafenstadt Split liegt die Insel Brač. Hier finden sich in 12 direkt am Meer gelegenen Orten verschiedenste SUP Spots, die wunderbar als Ausgangs- oder Zielpunkt für Stunden- oder Tagestouren geeignet sind. Anfänger und Tourenpaddler profitieren von der windstillen, spiegelglatten See. Besonders die Nordseite der Insel bietet sich für ausgiebige Touren an. Entlang der Küste bestehen jederzeit Rastmöglichkeiten. Naturfreunde und Wildcamper können hier den idealen Urlaub verbringen.

Wer jetzt Salzwasser geleckt hat kann sich unter www.supzones.com ausführlich über Sport, Spots und Ausrüstung informieren.

Mehr zum Thema:
Skifahren bei 30 Grad: Sandski und Sandboarding in der Pfalz
Raus auf’s Wasser: Per Kanu durch Mecklenburg-Vorpommern

Blog als RSS-Feed abonnieren

Tags:Europa, Fuerteventura, Ibiza, Kroatien, Spanien, Sport, Trendsportarten

Eine Antwort zu “Stand Up Paddling: Ein neuer Trendsport erobert die Gewässer”

  1. SUP mario sagt:

    Alle Infos zu Stand Up Paddle in Österreich gibt’s auf Asupa.at.

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema