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Auf Kanadas Schienen: Luxus unterm Glasdach

Bild Kanada

Mit dem Zug lassen sich Kanadas Schönheiten ganz gemütlich entdecken.

Kanadas unendliche Schönheit bestehend aus erodierten Felsformationen, heißen Quellen und mächtigen Stromschnellen im Canyon können Reisende jetzt auch mit dem Zug erkunden. Der Rocky Mountaineer ist ein Zug der Extraklasse, der Urlaubern höchsten Luxus und maximale Entdeckungsspaß garantiert.

Von Vancouver bis Kamloops …
… rollt der „Rocky Mountaineer“ am ersten Tag. Urlauber staunen beim Naturschauspiel, das sich ihnen bietet. Neben dichten Nadelwäldern und einem See vor schneebedeckten Gipfeln lässt sich mit etwas Glück sogar ein Bär erhaschen. Der Luxus-Zug durchquert das Fraser Valley, das einst gespickt mit Handelsposten war, um Biber- und Bärenpelze zu exportieren. Mitte des 19. Jahrhunderts begann in dieser Gegend der Goldrausch, welcher der Region Reichtum und ein enormes Bevölkerungswachstum bescherte. Yale war in der Blütezeit der Goldgräber mit 20.000 Bewohnern die größte Stadt nördlich von San Francisco und westlich von Chicago. Heute ist Yale mit lediglich 200 Einwohnern ein Dorf, hinter dem die Schluchten steiler und der Fluss Fraser wilder wird.

Der erster Höhepunkt ist das „Hell’s Gate“, das Tor zur Hölle, welches seinen Namen von Simon Fraser, dem Erforscher des Tals, bekommen hat. Bei Urlaubern ist es ein beliebtes Fotomotiv. Die Reisenden im „Rocky Mountaineer“ können ihre Urlaubserinnerungen auf der zugeigenen Fotoplattform zwischen den Waggons schießen. Nicht das „Hell´s Gate“ sondern auch der Rainbow Canyon, der diesen Namen aufgrund seiner rot, gelb und grün schimmernde Gesteinsschichten wahrlich verdient hat, begeistert mit seiner außerordentlichen Schönheit. Ein weiteres Fotomotiv sind die Hoodoos. Einer Legende nach sind die erodierten Felsen böse Giganten, die nachts Steine auf Reisende werfen. Das Minenstädtchen Ashcroft, was wie aus einem Western entsprungen aussieht, ist ebenfalls malerisch.

Die erste Tagesetappe endet in Kamloops, einer unscheinbaren Stadt, die aufgrund ihrer tausenden Turniere von Eishockey über Baseball bis Rugby in ganz Kanada bekannt ist. Auf Touristen warten in Kamloops urige Pubs mit vor Ort gebrauten Bierkreationen.

Der nächste Tag startet früh
Morgens 6.15 Uhr geht es mit dem „Rocky Mountaineer“ weiter in Richtung Banff. Um den Shuswap Lake rollt der Zug bis zur Mündung des Adams River. In ihm wimmelt es aufgrund der seichten Kiesbetten im Spätsommer vor Lachsen, weil dies einen idealen Ort für die Fische zum Laichen darstellt. Der Eagle und Columbia River ziert den Weg bis nach Revelstoke, wo 2007 ein Skigebiet an der Westseite des Mount Mackenzie mit 52 Pisten eröffnete.

Der Zug klettert förmlich seinen Weg in die Höhen und bietet durch die Glasdächer einen atemberaubenden Blick auf die Berge, die wie gezuckert in den Himmel ragen. Am Big Hill fährt der „Rocky Mountaineer“ in einen Spiraltunnel. Bei der Durchfahrt können die Insassen des ersten Waggons, sofern der Zug 80 Waggons führt, sogar das letzte Abteil sehen.

Bild Kanada

Gletscher und Seen prägen das Landschaftsbild.

Weiter gen Banff steigen einige Passagiere bereits in Lake Louise aus. Der Großteil bleibt aber bis Banff sitzen, wo die berühmten heißen Quellen auf die Urlauber warten. Mit Blick über die Bergkette können Touristen sich in den „Upper Hot Springs“ am Sulphur Mountain im Thermalwasser entspannen und die Gedanken voller Eindrücke der Reise schweifen lassen.

Urlaubssouvenirs an Board
Urlauber können im Luxus-Zug direkt ihre Souvenirs beim Zugpersonal bestellen und kaufen. Zwei Tage an Bord des „Rocky Mountaineer“ sowie drei Übernachtungen in Hotels in Vancouver, Kamloops und Banff gibt es vom Mitte April bis Mitte Oktober ab 824 Euro pro Person. Zwei Mal Frühstück und Mittagessen sowie der Bahnhofs- und Hoteltransfer sind im Preis inklusive. Der Mai und Juni sowie September und Oktober gelten als die beste Reisezeit für den Westen Kanadas. Wohingegen sich der Juli und August großartig für Wanderer in den Rockies eignet.

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Tags:Kanada, Nordamerika, Zugreisen

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