Hotline: +49 (0)341 65050 83930 (8-23 Uhr)

Informieren sie sich schon heute über ihr nächstes Urlaubsziel! Interessante und informative Artikel rund um ihre liebsten Reisethemen...

Dallas: Auf den Spuren von J.R. Ewing

Bild Southfork Ranch, Texas

Pilgerstätte für viele Dallas-Fans: die Southfork Ranch. Foto: Németh Dezső / Wikimedia Commons

Larry Hagman spielte eine böse Rolle, aber er hatte viele Fans. Der Lieblingsbösewicht vieler begeisterter Zuschauer der Serie „Dallas“ war skrupellos, doch er hatte auch etwas Besonderes. Der Darsteller des berüchtigten J.R. lebt inzwischen nicht mehr, doch ein Besuch auf der Southfork Ranch, wo er residierte, ist dennoch ein Erlebnis. Alte Erinnerungen leben auf. Nicht wenige Fans pilgern hin – und lernen zugleich auch das nahe Dallas kennen.

Zu Gast auf der Ranch der Ewings
Die Southfork Ranch ist nicht sehr groß, doch in den 80er Jahren war sie der Mittelpunkt vieler Serienfans, damals, als J.R. noch die Fäden zog. Hier lebte der Filmheld, ein Ölbaron. Die Faszination lebt weiter, irgendwie war ja früher doch immer alles besser, zumindest bei der Familie Ewing. Es ist eine Reise ins Nirgendwo, knapp 30 Minuten mit dem Auto außerhalb von Dallas liegt die weiße Ranch, am Rande des kleinen Städtchens Parker. In einigen Ländern laufen die alten Folgen immer noch, 2012 wurden in den USA sogar neu produzierte Folgen ausgestrahlt.

Bild Southfork Ranch, Texas

Auf der Ranch befindet sich auch ein Museum. Foto: Németh Dezső / Wikimedia Commons

Museum mit zahlreichen Requisiten
Wer den Ewings schon damals begeistert folgte, kann sich ihre Ranch auch selbst einmal anschauen. Mehr als 100.000 Besucher kommen pro Jahr. Knapp acht Euro kostet eine geführte Tour über das Anwesen. Es gibt ein Museum, in dem sich zahlreiche Requisiten der Serie bestaunen lassen. Der edle Lederreitsattel von Pamela Ewing beispielsweise, eine Nachbildung des Familiengrills und natürlich die Pistole, mit der auf J.R. geschossen wurde. Es gibt auch eine Videobotschaft des Familienvaters der Serie, die vor Hagmans Tod aufgezeichnet wurde. Es ist ein interessanter Rundgang, man erfährt, wie die Produzenten die Ranch in Beschlag nahmen. Sie gingen dabei nicht weniger zimperlich vor, als das auch J.R. getan hätte. Mit dem Scheckbuch überzeugten sie den ursprünglichen Besitzer. Die Inneneinrichtung im Haupthaus ist der aus der Serie nachempfunden. Natürlich gibt es auch einen Souvenir-Laden, in dem man sich eindecken kann. Gerne wird hier auch geheiratet, es gibt sogar eine riesige Veranstaltungshalle.

Die Stadt Dallas: Auch ein Erlebnis
Wenn man auf den Spuren der Serie „Dallas“ wandelt, möchte man natürlich auch die gleichnamige Stadt ein wenig erkunden. Hier spielte schließlich ein Hauptteil der Handlung. Sie ist ohnehin eine Station auf dem Weg zur Ranch. Es ist die drittgrößte Stadt in Texas mit rund 1,2 Millionen Einwohnern. Seit jeher war sie ein wichtiges Zentrum der amerikanischen Ölindustrie, inzwischen ist es auch eine IT-Stadt. In der Zeit der Serie erfuhr Dallas einen wahren Bauboom, der für die schöne Silhouette der Skyline sorgte. Viele berühmte Architekten haben sich hier verwirklicht. Die Stadt gilt traditionell als außerordentlich konservativ, hat aber dennoch eine sehr lebendige Kulturszene und ist schon deswegen ein Besuch wert. Und wer es beim Essen deftig mag, wird die einheimischen Barbecue-Spezialitäten und die mexikanische Küche lieben. In Dallas gibt es mehr Restaurants pro Kopf als in New York!

Mehr zum Thema:
San Franciso: Einmalig gelegen, weltoffen, schön”
New York: Beeindruckt in Manhattan

Blog als RSS-Feed abonnieren

Tags:Dallas, Nordamerika, Texas

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema