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Die zehn schönsten griechischen Inseln (Teil II)

Landschaftlich zwar etwas karg bietet Karpathos ideale Bedingungen für Windsurfer. Foto: Visit Greece

Wer auf die griechischen Inseln reisen will, der hat die Qual der Wahl. Doch jede Insel hat ihre Eigenheiten: Ob Sportler, Naturfans oder Abenteurer – wir zeigen Ihnen, welche Insel zu Ihnen passt. Im zweitenTeil geht’s um Karpathos, Zakynthos, Kreta, Kefalonia und Mykonos .

Insel Karpathos – das Windsurfparadies
Karpathos ist die zweitgrößte der Dodekanes-Inseln in der Südlichen Ägäis und ein Paradies für Windsurfer. Besonders der südliche Teil der Insel ist wegen seiner guten Windstatistik das eigentliche Surf-Mekka. In Afiartis wird der Metlemi, der Wind der Sommermonate in der Ägäis, durch ein Bergmassiv vor den Buchten und lokaler Thermik extrem beschleunigt (teilweise 7-9 Bft) und bietet somit optimale Bedingungen zum Windsurfen. An den jeweiligen Spots finden sich mittlerweile viele Surfstationen, die mit Material und Tipps aushelfen. Auch kleine Bars und Hang Outs, in denen man den Meeresblick genießen und sich entspannten kann, sind zu finden. In der sogenannten Devil’s Bay findet jeweils im August eine Speed-Windsurf-Konkurrenz statt.

Versteckte Buchten, kristallklares Wasser: Zakynthos ist ideal für Taucher.

Insel Zakynthos – perfekt für Taucher und Naturfans
Zakynthos gehört wie Korfu zu den ionischen Inseln und zählt wegen seiner traumhaft schönen Strände zu den beliebtesten Bade- und Erholungsorten Griechenlands. Auch wenn hier der Pauschaltourismus Einzug gehalten hat – auch Individualisten und Luxus-Urlauber werden auf Zakynthos einen unvergesslichen Urlaub verbringen. Denn vom einfachen Ferienhaus über Privatzimmer bis hin zum Luxushotel finden sich hier Unterkünfte in jeder Preisklasse.
Zakynthos zieht immer wieder Taucher und Naturverbunde an. Denn die Insel ist für sein besonders klares Wasser bekannt. Das Meer um Messo Gerakari gilt als sehr sauber und wurde von der EU mehrfach ausgezeichnet. Kein Wunder also, dass es auf der Insel viele Tauchschulen gibt, die nur darauf warten mit Ihnen abzutauchen.
Laganas gilt als einer schönsten Strände der Insel und ganz Griechenlands und ist nicht nur bei Badeurlaubern beliebt. Denn jedes Jahr im Sommer, vor allem im August, kann man hier die großen Meeresschildkröten der Art Caretta-Caretta beobachten wie sie ihre Eier im Sand vergraben.
Ebenfalls beliebt bei Naturfans ist der Askos Park im Süden der Insel. Ein Teil des privaten Naturparks ist für die Öffentlichkeit ganzjährig zugänglich und bietet die Möglichkeit einheimische und fremde Tiere zu sehen, wie sie sich frei im Wildpark bewegen.

Auf Kreta ist für jeden etwas dabei.

Insel Kreta – eine für alle
Kreta ist die größte der griechischen Inseln und ein wahres Potpourri an touristischen Möglichkeiten. Mit über 300 Sonnenstunden im Jahr und über 1000 Kilometern Küstenlinie mit unzähligen Stränden ist Kreta ein Badeparadies. Besonders der nicht allzu überlaufene Westen der Insel eignet sich für einen entspannten Badeurlaub.
Kulturinteressierte und Hobbyarchäologen können sich beinem Urlaub auf Kreta auf derzeit mehr als 30 Ausgrabungsstätten freuen. Eine der wichtigsten Ausgrabungstätten jüngerer Zeit sind die „Höhlen des Windes“ am Nordhang des Berges Jouchtas. Aber auch Knossos und Malia (minoische Paläste) oder Rhizenia (antike Ortschaft) sind einen Besuch wert.
Wer im Urlaub gerne mal den Wanderstab herausholt und durch die Natur streift, wird Kreta lieben. Gewässer, ausgetrocknete Flussbetten, tiefe Schluchten und Höhen bis zu 2000 Meter lassen das Wandererherz höher schlagen. Es ist jedoch angeraten sich vor einer Tour gut vorzubereiten oder sich einer geführten Wanderung anzuschließen.
Das Partyvolk Kretas findet sich in Maila zusammen oder aber in Chersonnissos. Das Durchschnittsalter des Publikums liegt hier zwischen 20 und 25 Jahren und es finden sich reihenweise Bars und Clubs, in denen ausschweifend gefeiert wird.

Die ideale Insel für Naturfreunde und Entdecker: Kefalonia. Foto: Sean Wallis

Insel Kefalonia – Insel für Entdecker
Kefalonia ist die größte der ionischen Inseln und wird während der Hauptsaison größtenteils von Engländern und Italiener besucht. Das Besondere an dieser Insel ist ihre üppige Vegetation, die einen optischen Kontrast bilden zu den hohen, steilen Felsen aus Sandstein, die im Laufe der Jahrhunderte skurrile Formen angenommen haben. Sogar mehrere Höhlen sind durch die Umformung entstanden. Naturfreunde können auf Kefalonia ihrem Entdeckungsdrang nachgehen und durch die Tropfsteinhöhle Drogarati wandern oder den Höhlensee von Mellissani bestaunen. Auch die roten Strände von Skala sind einen Ausflug wert. Besonders beeindruckend ist allerdings das bereits gelüftete Geheimnis um das verschwindende Meerwasser in der Nähe von Argostoli. Hier fließt das Meerwasser als Bach ins Landesinnere und legt dabei einen erstaunlichen Weg zurück.

Sonnenbad, Tagesausflug oder Party-Nacht - Mykonos ist ideal für schwule Paare. Foto: photographerglen

Insel Mykonos – Ein Eldorado für schwule Paare
Die griechische Kunst kennt fast nur nackte, in Stein gemeißelte Kerle und auch die frühe Geschichte des Landes zeugt nicht gerade von Prüderie, doch heutzutage sieht das etwas anders aus. Das schwule Leben in Griechenland ist noch nicht so ausgeprägt wie in den anderen westeuropäischen Ländern. Dennoch können schwule Paare in Griechenland einen tollen Urlaub verleben ohne schräg angesehen zu werden oder das Feingefühl der Einwohner zu verletzen. Ein wahres Eldorado ist da Mykonos, das auch gerne mal als das „St. Tropez der Ägäis“ bezeichnet wird. Die Insel bietet von Sonnenbaden über Kultur bis ausgelassenen Party-Nächten alles was im Urlaub Spaß macht. Es gibt zahlreiche Hotels in jeder Preisklasse, deren Kundschaft größtenteils aus homosexuellen Paaren besteht.
Am Super Paradise Beach können Sie an einem ausgezeichneten Strand mit kristallklarem Wasser und einer kleinen Bucht relaxen und auch nackt baden. Eine Hälfte des Strandes ist sogar rein homosexuell. Da Mykonos sich auf sein schwules Publikum eingerichtet hat, findet sich auf der Insel eine ansehnliche Szene mit vielen Clubs und Bars.

Mehr zum Thema:
Die zehn schönsten griechischen Inseln (Teil I)
Badeurlaub im Herbst: Ab ans Mittelmeer

 

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Tags:Europa, Griechenland, Griechische Inseln, Kreta, Mittelmeer

2 Antworten zu “Die zehn schönsten griechischen Inseln (Teil II)”

  1. Nina sagt:

    Diese Seite hat mir sehr gut gefallen

  2. sylke sagt:

    Tolle Inseln wunderschön erklärt! Vielen Dank!

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