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Geheimtipp: Die schönsten Inseln der Türkei

Kleine Fähre in der Türkei mit zwei Masten

Mit der Fähre kann man viele Geheimtipps in der Türkei entdecken. Foto: morguefile.

Antalya, Side und Instanbul ziehen jedes Jahr Millionen von Touristen an. Weniger bekannt sind die türkischen Inseln. Auch sie bieten einmalige Landschaften und viel Erholung – und sind das perfekte Urlaubsziel für jene, die etwas mehr Ruhe suchen.

Prinzeninseln – vor den Toren Istanbuls
Die Prinzeninseln sind die erste Wahl für Reisende, die ihren Urlaub mit einem Aufenthalt in Istanbul verbinden möchten. Mit dem Boot geht es aus der Metropole zu den Inseln. Sie liegen etwa 20 Kilometer südöstlich von Istanbul im Marmarameer. Es gibt neun Prinzeninseln, fünf davon sind bewohnt. Sie sind ein beliebtes Ausflugsziel für die türkische Bevölkerung, auch der High Society. Es gibt Angebote für Wassersportler und viele Wanderwege. Für Geschichtsinteressierte bieten mehr als 900 historische Villen, Kirchen und Kloster Abwechslung – die Inseln sind eine Art Open-Air Museum. Ihren Namen erhielten sie vor rund 400 Jahren, als unerwünschte Prinzen dort ins Exil geschickt wurden. Ein reizvolles Detail: Es gibt keine Autos auf den Inseln, Besucher nehmen eine Pferdekutsche.

Gökceada – ein wenig aus der Zeit gefallen
Die Insel liegt am Eingang zu den Dardanellen im Nordwesten der Türkei und bildet den westlichsten Punkt des Landes. Rund 7.500 Menschen sind auf der Insel beheimatet, sie leben vor allem von der Landwirtschaft und vom Fischfang. Auf Gökceada und in dem gleichnamigen Hauptdorf scheint die Zeit manchmal stehen geblieben zu sein. Touristen finden hier kilometerlange, fast unberührte Sand- und Kieselstrände. Lohnend ist ein Ausflug in das Fischerdörfchen Kaleköy im Norden. Hier gibt es viele Pensionen, abends lockt ein Souvenir-Markt. Der Schlamm im Salzsee bei Aydincik soll heilende Kräfte besitzen. Im Dorf selbst findet sich eine Surfschule, daneben ein Strand mit kostenlosen Liegen und Sonnenschirmen. Die Insel ist mit der Fähre zu erreichen, die aber oft nur einige Male in der Woche fahren. Für 50 Euro lohnt da ein Flug mit einer Propellermaschine von Istanbul.

Festung Insel Bozcaada mit türkischer Flagge

Die Festung auf der Insel Bozcaada ist ein imposanter Anblick. Foto: Filanca Wikimedia Commons.

Bozcaada – der Geheimtipp
Erholsam geht es auf der Insel Bozcaada zu. Sie ist mit 43 Quadratkilometern Größe überschaubar und hat nur rund 2.500 Einwohner. Die Insel liegt etwa vier Seemeilen vor der Küste im Nordwesten der Türkei und ist touristisch ein Geheimtipp. Von hier kann man auf den Küstenstreifen blicken, auf dem Troja gelegen haben soll. Der Hafen, der schon von den Griechen benutzt wurde, gehört zu den schönsten in der nördlichen Ägäis. Er beherbergt noch heute eine Festung, deren Ursprung unbekannt ist. Inzwischen ist der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen der Insel. Viele Besucher kommen wegen des guten Weins und der versteckten schönen Strände. Von der Insel können Ausflüge zur kleineren Inselgruppe Karayer Adalari weiter im Norden gemacht werden.

Catalada – ein Zwischenhalt zum Tauchen
Die Insel westlich von Bodrum liegt weit im Süden vor der türkischen Küste und bietet vor allem zwei Besonderheiten. Einseits fallen sofort drei ähnlich aussehende Hügel ins Auge, die wie drei Spitzen in die Höhe ragen und der Insel den Namen gaben, denn “Catalada” bedeutet übersetzt “Gabelinsel”. Außerdem zieht die Insel mit ihren wunderschönen Unterwasserwelten viele Taucher an. Catalada kann nur im Rahmen eines Tagesausfluges besucht werden, denn sie ist unbewohnt.

Zypern – Schönheit auf beiden Seiten der “grünen Linie”

Hafen von Kerýneia, Türkei

Der Hafen von Kerýneia ist einer der schönsten Platze Zyperns. Foto: morguefile.

Kein Geheimtipp mehr, aber immer noch ein Erlebnis. Zypern ist die größte Insel, die, zumindest zum Teil, türkisch ist. Seit 1974 ist die Insel geteilt in einen griechischen Süden und einen türkischen Norden. Der Norden ist international nur von der Türkei anerkannt.

Wer nach Zypern kommt, sollte sich sowohl den türkischen, als auch den griechischen Teil anschauen. Das Überqueren der Grenze, die auch “grünen Linie” genannt wird, ist nicht immer einfach, aber möglich. Es gibt fünf Übergänge, vier davon sind mit dem Auto zu überqueren. Zu beachten ist, dass man nur wenige Waren aus dem Norden in den Süden einführen darf. Die Insel ist besonders als Badeziel äußerst beliebt. Einer der bekanntesten Strände ist Nissi Beach im Osten. Gemütlicher geht es am Golden Beach am äußersten Nordzipfel der Insel zu, der vor allem außerhalb der Hauptsaison fast menschenleer ist und durch seine wunderschöne Dünenlandschaft verzaubert. Hier kann man mit etwas Glück Meeresschildkröten beobachten. Das nächste Hotel, Blue Sea, ist 15 Kilometer entfernt. Der Wirt nimmt Gäste auch mit zum Fischen aufs Meer.

Wer gern an der frischen Luft ist, kann Wanderungen durch die Troodos-Berge (im griechischen Teil) oder die Kerýneia-Berge (im türkischen Teil) unternehmen. Der höchste Berg im Troodos-Gebirge ist mit 1.951 Metern der Olympus. Im Winter kann es hier auch schneien, weshalb es inzwischen sogar einige Skilifte gibt. Im Norden der Insel liegt das Kerýneia-Gebirge. An klaren Tagen kann man von hier sogar das türkische Festland sehen. Auch den schönsten Hafen der gesamten Insel findet man in Kerýneia.

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Tags:Istanbul, Natururlaub, Türkei, Urlaub in der Sonne, Zypern

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