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Andere Länder, andere Sitten…

Bild: Bier

In Abu Dhabi wird nachgeschenkt, wenn man das Glas nicht in der Luft schwenkt.

… nicht umsonst gibt es dieses Sprichwort. Wer sich in seinem Urlaubsland nicht blamieren will, sollte sich zuvor zumindest ein wenig über die Gepflogenheiten am Reiseziel informieren. Von Essen bis Schlangestehen warten einige Fettnäpfchen auf die Touristen.

Nies-Etikette in Spanien
Auch wenn in Deutschland nicht so recht geklärt ist, ob man sich entschuldigen sollte oder doch „Gesundheit“ sagt – in Spanien ist es eindeutig. Nach einem Nießer sagt der Gegenüber „Jesus“, und wünscht ihm so, dass Gott ihn vor Krankheiten schützt.

„Nicht mehr nachfüllen bitte“
Wenn Gäste in Restaurants oder Bars ihre Gläser einfach leer auf dem Tisch stehen lassen, schenken Kellner in Abu Dhabi nach. Auch in anderen arabischen Ländern gilt dieser Brauch. Einfach die Hand aufs Glas zu legen, wirkt etwas unbeholfen. Der Trick ist das Glas oder die Tasse leicht in der Luft zu schwenken. Das suggeriert dem Kellner: „Nein danke, ich habe genug!“

Anstellen- aber richtig!

Schlangestehen geht in Großbritannien auch etwas anders als in Deutschland. Das Wichtigste, was Urlauber hier beachten sollten, ist der Abstand zum Vordermann. Steht man zu weit weg, fragen die Engländer „Are you in the queue?“ („Stehen Sie in der Schlange?“). Was eigentlich nett klingt, ist nichts als die höfliche Formulierung von „Sie Trottel wissen nicht mal wie man sich richtig anstellt!“ Deshalb gilt wie der Guardian schreibt: Der richtige Abstand ist wie beim Tanzen mit der Großtante.

Bild: Stäbchen, Schüssel

In Japan darf man die Essstäbchen nicht senkrecht in den Reis stecken.

Tischmanieren in China und Japan

Was in Deutschland als unhöflich gilt, ist in China gang und gäbe – Schmatzen, Schlürfen und Reden mit vollem Mund. Allerdings sollte keineswegs am Tisch die Nase geputzt werden, weil es als unhöflich gilt. Die Chinesen gehen dafür auf die Toilette.

In Japan sollte man beim Essen außerdem beachten die Essstäbchen nie senkrecht in den Reis zu stecken. Denn dafür gibt es extra eine Stäbchenbank aus Holz oder Porzellan. Der Hintergrund ist, dass diese Handlung ein Totenritual ist. Verstirbt ein Angehöriger, wird für ihn eine Schale Reis zubereitet, die mit senkrecht hineingesteckten Stäbchen auf einen budhistischen Altart gestellt wird.

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Tags:Abu-Dhabi, China, England, Japan, Spanien

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