Hotline: +49 (0)341 65050 83930 (8-23 Uhr)

Informieren sie sich schon heute über ihr nächstes Urlaubsziel! Interessante und informative Artikel rund um ihre liebsten Reisethemen...

Carsharing-Studie: Welcher Anbieter ist am günstigsten?

Foto Kosten für Carsharing

Carsharing ist besonders auf kurzen Strecken preiswert.

Immer mehr Menschen in Deutschland setzen auf Carsharing, statt ein eigenes Auto zu nutzen. Für Wenigfahrer gilt das Teilen von Autos als kostengünstigere Variante zum Privat-PKW. Das Reiseportal Travel24.com hat die Preise von zehn stationären und drei sogenannten Free-Floating-Anbietern unter die Lupe genommen.

Stationäre Anbieter und Free-Floating-Carsharing
Bei stationären Carsharing-Angeboten wird die Nutzungszeit vorab gebucht, was den Vorteil bietet, dass die Preise vergleichsweise niedrig sind. Allerdings muss das Fahrzeug bei dieser Variante an einer festen Station abgeholt und dort nach der Nutzung auch wieder abgestellt werden. Wer die vorab gebuchte Nutzungszeit überschreitet, muss zum Teil hohe Gebühren für die Überziehung zahlen. Anders ist dies bei Free-Floating-Anbietern: Deren Fahrzeuge sind quer über ein Geschäftsgebiet (z.B. Berlin) verteilt und können dort quasi an jeder Ecke abgeholt und abgestellt werden. Zudem sind die Buchungszeiten sehr flexibel. Diese Freiheit hat allerdings ihren Preis, denn die Preise sind im Vergleich zu stationären Angeboten deutlich höher.

Zu den getesteten Carsharing-Anbietern gehören folgende Unternehmen:

– stationäre Anbieter: book-n-drive, Cambio, citeecar, Drive CarSharing, Flinkster, Greenwheels, Quicar, stadtmobil carsharing, StadtTeilAuto Freising e.V., teilAuto Mitteldeutschland

– Free-Floating-Angebote: Car2go, DriveNow, Multicity

Kurzstrecke vs. Wochenendtrip
In der Untersuchung von Travel24.com wurde von verschiedenen Alltagssituationen ausgegangen. So wurden die Preise beispielsweise für eine zweistündige Fahrt an einem Wochentag (30 Kilometer) und die Kosten für einen Städtekurztrip über das Wochenende (450 Kilometer) unter die Lupe genommen. Bei der zweistündigen Kurzstrecke über 30 Kilometer erwies sich das stationäre Carsharing-Unternehmen flinkster (eine Tochter der Deutschen Bahn) mit zehn Euro als Preissieger. Doch auch die stationäre Konkurrenz bot ähnliche Preise, beispielsweise teilAuto Mitteldeutschland mit 10,70 Euro oder citeecar mit 11,70 Euro. Deutlich teurer sind die Free-Floating-Unternehmen: Beim günstigsten Anbieter auf der 30-Kilometer-Strecke, DriveNow, werden 27,60 Euro fällig. Richtig teuer wird es, wenn Kunden auch beim Wochenendtrip auf Carsharing setzen. Im getesteten Fall mit 450 Kilometern Fahrleistung kostete der günstigste stationäre Anbieter cambio 124,50 Euro, die teuersten Angebote lagen bei etwa 170 bis 180 Euro (Greenwheels bzw. citeecar). Deutlich teurer wird es dann bei Free-Floating-Unternehmen. Wer kein eigenes Auto besitzt, aber mit dem PKW zu einer Städtereise übers Wochenende aufbrechen möchte, sollte besser auf einen Mietwagen setzen, da Carsharing-Angebote zu teuer sind.

Für kurze Strecken gut geeignet

Foto Kosten für Carsharing

Die Kosten für Carsharing fallen sehr unterschiedlich aus.

Insgesamt eignen sich die geteilten Autos für alle Menschen, die nur selten einen PKW nutzen und dabei eher kurze Strecken fahren. Wer ein Auto bei einem stationären Anbieter nutzt, sollte laut der Studie die Nutzungszeit allerdings nicht unangemeldet überziehen. Wie der Test ergab, kosten 20 Minuten Zeitüberschreitung bis zu 50 Euro extra, wodurch sich der ursprüngliche Preis für das Carsharing versechsfacht. Wer schon absehen kann, dass es etwas länger dauern könnte, sollte besser einen der Free-Floating-Anbieter nutzen. Dort bucht man vorab keine feste Zeit, sondern zahlt die Miete genau so lange, bis man das Fahrzeug parkt und wieder abgibt – Zeitüberschreitungen kann es dadurch nicht geben.

Zur vollständigen Studie geht es hier.

Mehr zum Thema:
Travel24.com
Städtereise – es geht auch günstig
City-Check: München zählt zu den teuersten Taxi-Metropolen

Blog als RSS-Feed abonnieren

Tags:Carsharing, Städtereise, Studie, Wochenendtrip

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema