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Sicherheit am Hotel-Pool: Auf was Sie achten sollten

Das Plantschen und Schwimmen im Hotel-Pool gehört für Kinder im Urlaub einfach dazu. Damit der Badespaß für die Kleinen nicht zur Gefahr wird, sollten Eltern die Pool-Anlage genau prüfen. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie achten sollten.

Mutter mit Kindern im Pool

Plantschen macht Spaß aber in vielen Hotel-Pools lauern Gefahren.

Das Aussehen der Pool-Anlage
Welchen Eindruck macht die Pool-Anlage allgemein? Trübes oder verdrecktes Wasser, verrostete Metallteile oder vermoderte Holzbalken, scharfkantige oder gerissene Fliesen und Pool-Ränder weisen daraufhin, dass eine Pool-Anlage nicht ausreichend gewartet wird. Hier könnte es zu Verletzungen oder Erkrankungen durch Keime und Bakterien kommen. Sie sollten auf jeden Fall besonders vorsichtig sein.
Auch sollten Sie darauf achten, ob Treppen und Leitern fest verankert sind und die einzelnen Stufen mit sogenannten Rutschstoppern ausgestattet sind.
Überprüfen Sie auch, ob es offene Kabel, lose Unterwasserlampen oder Reparaturarbeiten an einem geöffneten Pool gibt. Zwar sollte die Elektrik im Poolbereich nur mit ungefährlichen 12 Volt betrieben werden, doch in der Praxis können auch hier Fehler unterlaufen, die das Risiko eines Stromschlages bergen.
Ein weitere wichtiger Punkt für die Sicherheit Ihrer Kinder ist die Anwesenheit eines Bademeisters oder Rettungsschwimmers. Sollte kein Sicherheitspersonal am Pool zu sehen sein, sollten Sie sofort die Hotel- und Reiseleitung informieren und dies einfordern.

Mädchen im Wasser

Scharfe Kanten oder trübes Wasser? Hier sollten Kinder lieber nicht baden.

Trennung des Schwimmer- und Nichtschwimmerbereichs
Gibt es eine klare Trennung zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich? Am besten wäre natürlich ein eigenes Becken für Nichtschwimmer. Ist dies nicht der Fall, so sollte es doch zumindest einen klar abgetrennten Schwimmbereich geben. Am sichersten sind feste Trennungen in Form von Mauern oder Gittern. Denn fällt der Poolboden an einer Stelle plötzlich steil ab, könnten Kinder überraschend ins Tiefe geraten. In diesem Fall reicht eine Trennung durch Ketten oder Seile nicht aus, denn sie können leicht untertaucht oder überschwommen werden.

Rutschen, Springtürme und Wasserfälle
Wasserattraktionen und Spaßgeräte im Pool ziehen Kinder magisch an. Hier sollten Eltern besonders hinschauen und sich eventuell eine Einweisung für die Rutschen geben lassen. Sie sollten in jedem Fall überprüfen, ob Wasserrutschen so gebaut sind , dass die Rutschenden am Ende mit den Badegästen zusammenstoßen könnten oder ob eine Rutsche gar das Schwimmvermögen Ihres Kindes überfordert. Auch die Wassertiefe ist entscheiden, wenn Ihre kleine Wasserratte mutig auch Kopfsprünge wagen möchte.

Frau mit Hut im pool

Machen Sie es sich selbst gemütlich und behalten Sie die Kleinen gut im Auge.

Pumpen, Ansaugöffnungen, Abdeckgitter
Wenn schon vom Pool-Rand aus dunkle Löcher unter Wasser zu sehen sind, könnte das dafür sprechen, dass Abdeckgitter vor Ansaugöffnungen fehlen. Dies ist besonders gefährlich und kann auch für erfahrene Schwimmer zu bedrohlichen Situationen führen. Mit dem Handtuchtest können Sie erste Gefahrenstellen erkennen: Lassen sie ein Handtuch vor der Öffnung treiben. Lässt sich das Handtuch problemlos bewegen und abziehen, besteht keine Gefahr, sobald dafür aber ein Kraftaufwand nötig ist, sollten Eltern ihre Kinder nicht in den Pool lassen. Öffnungen mit großem Sog müssen auf jeden Fall durch ein Gitter abgedeckt sein. Diesen Handtuch-Test sollten Sie aber auch bei sichtbaren Gittern machen, denn wenn sie falsch konstruiert sind, kann auch hier eine Gefahr bestehen. Kinder und Erwachsene sollten sich also keinesfalls zu nahe an solche Öffnungen heranwagen.

Diese Checkliste ist ein guter Anfang um mögliche Sicherheitsmängel zu erkennen, eine gründliche Kontrolle durch Fachleute kann sie aber nicht ersetzen. Sie sollten sich deshalb vom Reiseveranstalter oder vom Hotel einen Nachweis der letzten Pool-Überprüfung zeigen lassen. Zwar garantiert das nicht, dass alles fachgerecht überprüft wurde, es zeigt den Verantwortlichen aber, dass Urlauber Sicherheitsnachweise einfordern.

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Tags:Badeurlaub, Hotel, Kinder, Pool, Sicherheit, Urlaub in der Sonne

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