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Touristen können USA Pauschalreisen stornieren

(Bild) USA Shutdown Pauschalreisen

Finanzen der USA stehen Kopf

Die vorübergehende Zahlsperre des amerikanischen Haushalts, der Government Shutdown, hat auch Auswirkungen für Reisende: Nationalparks bleiben vorerst geschlossen, gebuchte Pauschalreisen und Programme können nicht wie geplant stattfinden. Ein Lichtblick: DER Touristik bietet inzwischen kostenlose Stornierungsoptionen für Reisen bis zum heutigen 14. Oktober an. Und dennoch: Das grundsätzliche Problem, der Haushaltsstreit, steuert nur langsam einer endgültigen Lösung entgegen – mit weitreichenden Folgen.

Die Zeit läuft

Noch vier Tage bleiben den USA, dann sind die Staaten offiziell pleite – vier Tage, in denen sich Präsident Barack Obama und das Parlament aufeinander zubewegen müssen; vier Tage, in denen vor allem die Wirtschaft, die Staatsbediensteten, die Beamten zittern müssen. Und auch die Touristen. News: Inzwischen sollen sowohl die Freiheitsstatue auf Liberty Island und einige Nationalparks in absehbarer Zeit wieder geöffnet werden, wie die Regierung mitteilte. So gab das Innenministerium am vergangenen Wochenende bekannt, dass die Kosten für die Angestellten trotz ihrer staatlichen Dienstleistung nun doch übernommen werden sollen.

Touristen, Reiseveranstalter und die Folgen

Dass der anhaltende Streit zwischen Präsident und Parlament eine Kette an ungeahnten Folgen nach sich zieht, wird vor allem mit Blick auf die Touristikbranche deutlich: Geplante Programme und Reisen können nicht wie vereinbart umgesetzt werden, Touristen können Wahrzeichen – wie eben die Freiheitsstatue, Nationalparks wie Mount Rushmore oder Museen – nicht besuchen, obwohl sie finanziell dafür aufgekommen sind. Auch für die Veranstalter wird der Shutdown damit zu einem nicht selbstverursachten Problem, für das man trotzdem geradestehen muss. Verärgerte Touristen müssen besänftigt, geplante Touren abgesagt werden, weil die Zielorte schlichtweg geschlossen sind.

Stornierungen endlich möglich

Und während die Zeit den Abgeordneten und dem Präsidenten wie feine Körner einer Sanduhr durch die Hände zu rinnen scheint, müssen nun die Reiseveranstalter nach und nach einlenken. DER Touristik machte in der vergangenen Woche den Anfang: Als großes Reiseunternehmen, zu dem DER tour, Meier’s Weltreisen und ADAC Reisen gehören, teilte man mit, dass Stornierungen für Reisen, die bis zum 14. Oktober stattfinden sollten, kostenlos akzeptiert werden. Wer beeinträchtigt ist, bekommt sein Geld zurück. Die Begründung: Es handele sich um höhere Gewalt. Konkurrenten wie TUI oder Thomas Cook entscheiden bislang nach Einzellfallprüfung, ob Reisen stark beeinträchtigt wurden und so eine kostenlose Stornierung möglich und nötig sei.

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Tags:Nordamerika, Pauschalreise, USA

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