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Zika-Virus breitet sich aus: Das müssen Urlauber beachten

Foto Das Zika-Virus breitet sich aus.

Das Zika-Virus breitet sich vor allem in Mittel- und Südamerika rasant aus.

Derzeit breitet sich das Zika-Virus weltweit aus, Brasilien und Kolumbien sind besonders stark betroffen. Was müssen Reisende beachten, wenn sie demnächst in eines der Risikoländer reisen? Und wie gehen Reiseveranstalter mit der Zika-Gefahr um? Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt es hier.

Welche Länder sind bereits betroffen?
Der März ist die ideale Zeit, um tolle Fernreiseziele wie Mexiko und die Karibik zu entdecken. Doch derzeit wird die Urlaubsfreude durch die Meldungen über das Zika-Virus getrübt. Das Virus breitete sich in den letzten Wochen deutlich aus, dutzende Länder in Mittel- und Südamerika sind betroffen. Insgesamt ist das Zika-Virus nach Angaben der Europäischen Seuchenbehörde ECDC in den letzten zwei Monaten in über 40 Ländern übertragen worden. Brasilien und Kolumbien sind besonders stark betroffen, aber auch in beliebten Urlaubsländern wie Thailand und Mexiko wurde das Virus bereits nachgewiesen. Urlauber, die demnächst eine Fernreise antreten, sollten sich auf der Website des Auswärtigen Amtes über die aktuelle Lage auf dem Laufenden halten.

Für wen ist das Zika-Virus besonders gefährlich?
Das Zika-Virus steht im Verdacht, Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen zu verursachen. Daher sind Schwangere derzeit zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät werdenden Müttern derzeit von Reisen in die Risikogebiete ab. Wenn die Reise bereits gebucht wurde, sollten sich Urlauber an den Veranstalter wenden. Zahlreiche Reiseveranstalter bieten schwangeren Reisenden zur Zeit kostenlose Umbuchungen bzw. Stornierungen an, darunter Tui, Thomas Cook und Neckermann sowie DER Touristik.

Foto Besondere Gefahr für schwangere Reisende

Schwangere Reisende sollten von Reisen in Zika-Risikogebiete absehen.

Wie kann ich mich vor der Ansteckung schützen?
Das Zika-Virus wird von Stechmücken wie der ägyptischen Tigermücke übertragen. Eine Impfung gegen das Virus gibt es derzeit nicht. Urlauber, die in die betroffenen Gebiete reisen möchten, sollten gewisse Schutzmaßnahmen treffen. Dazu gehört, dass sie sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen Insektenschutzmittel und Moskitonetze nutzen und lange Kleidung tragen.

Welche Symptome zeigen Zika-Erkrankte?
Eine Infektion mit Zika bemerken Betroffene frühestens drei Tage nach dem Mückenstich. Die Symptome ähneln denen einer Grippe: Die Erkrankten bekommen Fieber, klagen über Gelenkschmerzen und teilweise über Kopf- oder Muskelschmerzen. In manchen Fällen kommt auch Erbrechen dazu. Manche Erkrankten zeigen jedoch nur wenig ausgeprägte Symptome und bemerken das Virus daher gar nicht. Wer den Verdacht hat, sich mit Zika angesteckt zu haben, sollte einen Arzt konsultieren. Schwangere, die aus Risikogebieten zurückkehren, und deren Partner sollten sich in Deutschland unbedingt von einem Frauenarzt untersuchen lassen, unabhängig davon, ob sie bereits Symptome der Erkrankung zeigen.

Weitere Informationen zum Zika-Virus enthält das folgende Video:

Quelle: YouTube/spiegeltv

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Tags:Brasilien, Fernreisen, Gesundheit, Kolumbien, Krank im Urlaub, Mittelamerika-Karibik, Südamerika, Zika-Virus

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