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London für Anfänger (Teil II): Metropole mit 1000 Gesichtern

London ist groß und London ist aufregend. London ist majestätisch, trendy und wunderschön – kurzum, die britische Metropole muss man einfach gesehen haben. Und sie verändert ihr Gesicht täglich.


Die drei hippsten Sehenswürdigkeiten

Museum Tate London

Kunstwerke wie hier eine "Maman" von Louise Bourgeois finden in der Tate Modern einen Platz.

Covent Garden
Tags und nachts ein faszinierendes Viertel: Fantasievolle Straßenkünstler, zahlreiche Theater, verschiedenste Restaurants und Bars und jede Menge Boutiquen und Geschäfte machen diesen Stadtteil zu einem der dynamischsten Plätze in London.

Tate Modern
Wo früher Strom erzeugt wurde, übt jetzt die Kunst elektrisierende Wirkung aus. In dem wuchtigen Fabrikbau werden heute Werke der bedeutendsten und einflussreichsten Künstler der klassischen Moderne und der Gegenwart ausgestellt, die jährlich vier Millionen Besucher anlocken.

Banksy‘s Street Art
Keiner weiß, wer er wirklich ist, und niemand hat ihn bisher bei seinen Aktionen gesehen. Mit seinen Schablonen-Grafitti, die plötzlich wie von Geisterhand an öffentlichen Orten prangen, hat Street Art-Künstler Banksy Kultstatus erreicht. Wenn man mit offenen Augen in London unterwegs ist, kann man viele seiner Ideen an überraschenden Orten entdecken.

Die drei multikulturellsten Sehenswürdigkeiten

Notting Hill Carnival

Londons multikulturelle Gesellschaft feiert sich selbst beim Notting Hill Carnival.

Brick Lane
„Banglatown“ wird die Gegend rund um die Brick Lane scherzhaft genannt, denn hier haben sich besonders viele Immigranten aus Bangladesch niedergelassen. Zahlreiche Curryrestaurants versprechen kulinarische Höhenflüge. Das Brick Lane Festival ist ganz der asiatischen Küche, Kultur und Lebensart gewidmet und zieht jedes Jahr zehntausende Besucher an. Auch Nachtschwärmer und Kunstbegeisterte fühlen sich in den Nachtclubs und Galerien des Viertels sehr wohl.

„Chinatown“
Prächtige Pagoden und leuchtend rote Lampions laden Besucher in den chinesisch geprägten Teil Londons ein. Hier in Soho hat man die Qual der Wahl zwischen vielen festlich geschmückten Restaurants, die chinesische Küche und fernöstliches Flair anbieten. Im Frühjahr wird das chinesische Neujahrsfest groß gefeiert.

Notting Hill Carnival
Am letzten Wochenende im August verwandelt sich das kühle London plötzlich in die Karibik. Mit farbenfrohen Kostümen und  trommelnden Rhythmen zieht dann der Karneval drei Tage lang durch die Straßen von Notting Hill. Ursprünglich als Protestaktion gegen rassistische Übergriffe auf karibische und afroamerikanische Einwanderer begründet, ist der Londoner Karneval zu einem friedlichen, multikulturellen Großspektakel geworden.

Die drei magischsten Sehenswürdigkeiten

Gleis 9 3/4
Das Tor zur Welt der Magie liegt eindeutig mitten in London. Schließlich bricht Harry Potter ganz unkompliziert vom Londoner Bahnhof King’s Cross nach Hogwarts auf. Wer ein wenig sucht, wird das legendäre Gleis 9 3/4 dort auch finden. Und die Chancen stehen gut, dass gerade jemand durch die Wand verschwindet…

Royal Greenwich Observatory
Jeder Tag beginnt offiziell in Greenwich. 1884 wurde die Sternwarte in einem Vorort Londons als Ausgangspunkt für den Nullmeridian festgelegt, der sich über die ganze Erde bis zum Südpol erstreckt. Seitdem orientieren sich die weltweiten Zeitverschiebungen an der Uhrzeit in Greenwich. Touristen lassen sich gerne auf dieser scheinbar magischen Linie fotografieren, nachts wird der Nullmeridian oft mit einem grünen Laser in den Himmel projiziert.


London Stone
Mit einem uralten Stein steht und fällt das Schicksal Londons. Das erzählt zumindest die Legende um einen unscheinbaren Stein in der Wand eines Geschäftshauses in der Cannon Street 111. Dieser soll von dem legendären Stadtgründer Brutus von Troja aufgestellt worden sein und gilt als Garant für das Wohl der Stadt. Jahrhundertelang diente er als symbolischer Ort für Vertragsabschlüsse und Eide.

Riesenrad London Eye an der Themse

Einen wunderschönen Blick über die Stadt hat man aus dem Riesenrad "London Eye".

Die drei erholsamsten Sehenswürdigkeiten

London Eye
In diesem Riesenrad scheint die Zeit langsamer zu laufen. Bei einer entspannten Geschwindigkeit von 26 Zentimetern pro Sekunde hat man in den klimatisierten Großraumgondeln eine gute halbe Stunden lang die Möglichkeit, dem Londoner Metropolentrubel zu entkommen – und aus 135 Metern Höhe einen atemberaubenden Blick über die Hauptstadt zu genießen.

Londoner Parks
Wenn man in Londons Park unterwegs ist, vergisst man schnell, dass man sich in einer der größten Städte Europas befindet. Zwischen großen Grün- und Wasserflächen kann man im Hyde Park Luft schnappen und eine Weile den skurillen Vorträgen am Speaker’s Corner lauschen. Doch auch kleinere Parks wie der St. James Park nahe dem Buckingham Palace bieten erholsame Fleckchen und idyllische Ausblicke.

South Bank
Das Treiben auf der Themse beobachten kann man am besten am Südufer des Flusses. Zwischen Southwark Bridge und Blackfriars Road erstreckt sich eine autofreie Zone mit zahlreichen Restaurants und pittoresken Fotomotiven. Ein Besuch im Shakespeare’s Globe, der originalgetreuen Nachbildung des legendären Theaters, gleicht einer Zeitreise in das frühe 17. Jahrhundert. Die Millennium Bridge schwingt sich von hier aus im eleganten Bogen über den Fluss und führt Fußgänger zurück in die City.

Von Nina Mewes

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Tags:England, Europa, Großbritannien, London, Sehenswürdigkeiten

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