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Schlemmerreise nach Québec: Revolution am Herd

Quebec, Kanada

Das kanadische Québec ist eine echte Schlemmerhochburg.

Dass kanadische Köche nur fade nachgekochte französische Gerichte auf die Teller zaubern, ist nun nur noch ein Gerücht. Die Küchenchefs in Québec sorgen für kulinarische Neuheiten- eine Revolution am Herd. Bei so viel Kreativität auf der Speisekarte fällt es den meisten Urlaubern schwer, sich zu entscheiden.

Was früher auf den Tisch kam, wird modern
Das Nationalgericht von Québec heißt Poutine: eine gigantische Portion Pommes mit Bratensoße getoppt mit geriebenen Cheddar sowie einem Klacks Foie gras, Stopfleber von Gänsen. Doch vor zwölf Jahren begann Martin Picard seine kleine Revolution am Herd. Statt Fastfood und Abklatsch französischer Gerichte kamen ganze neue Gerichte auf die Teller in Picards neu gegründetem Restaurant „Au Pied de Cochon“ (536 Duluth Est) im schicken Szene-Viertel Plateau Mont-Royal. Traditionelle Rezepte zum Beispiel die Fleischpasteten Tourtière oder Cipaille, Speckbohnen, gebratenes Schweinemett oder Zuckerkuchen wurden modern aufgepeppt. Das Restaurant hat von Mittwoch bis Sonntag von 17 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Sonntags gibt es von 10 bis 14 Uhr einen delikaten Brunch.

Kochkunst im Kunstmuseum
Im Kunstmuseum von Montréal eröffnete Antonin Mousseau-Rivard vor drei Jahren das Restaurant „Le Contemporain“ (185 Sainte-Catherine Ouest). Beim Kochen der Eigenkreationen werden ausschließlich Produkte aus Québec verwendet. Serviert wird beispielsweise ein Stück Rindfleisch, das drei Tage lang auf extrem niedriger Temperatur gegart wird, oder Forelle mariniert in Ahornsirup und Salz, die im Ofen bei gerade 39 Grad backt.  Durch diese Art der Verarbeitung bekommen die Zutaten eine blättrige Konsistenz. Manche Gäste sind darüber sehr verwundert. Doch auf sie wartet ein wahres Geschmackserlebnis.

Regionale Produkte mit eigenem Stil
Der Franzose Jérôme Ferrer hat sich vor zwölf Jahren in Montréal verliebt und betreibt dort heute das Restaurant „Europa“ (1227 de la montagne), in dem er Tagliatelle aus Oktopusfleisch und Hummer-Cappuccino mit Trüffeln serviert wird. Regionalen Produkten verleiht er mit einzigartiger Zubereitung einen anderen, modernen Stil.

Bild Kreative Küche

Feine und kreative Küche

Auch Touristen sollten sich einen Spaziergang über den Marché Jean Talon nicht entgehen lassen. Auf dem größten und schönsten Markt der Stadt türmt sich der Knoblauch neben sonnenreifen Tomaten und Blaubeeren. Dass man die vielen Köstlichkeiten probieren kann, macht den Reiz des Marktes aus. Der beste Käse Kanadas, der auf dem Markt verkauft wird, stammt von Martin Bodluc aus dem Eastern Township Compton.  Der perlende Ice Cider ist ebenfalls eine der Spezialitäten von Québec. Der Eiswein aus Äpfeln bildet den Abschluss eines guten Dinners. Mit etwas Plaudern können Urlauber den Händler auf dem Markt sogar ihre Lieblingsrezepte entlocken.

Delikatessen satt
Das „Schwartz´s“ ist der älteste Delikatessenladen von Montréal (3895 Saint-Laurent Boulevard). Die absolute Spezialität des Hauses ist ein zehn Tage lang in einer Kräuter und Gewürzmischung mariniertes Fleisch, das täglich frisch geräuchert wird. Gegessen wird das „smoked meat“ typischerweise zum Mittag. Im Szene-Viertel Mile End lädt das „St Viateur“ zu köstlichen Bagels ein. Die Brötchen werden handgerollt sind und sind daher besonders fluffig.

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Tags:Gastronomie, Kanada, Nordamerika, Québec, Städtereise

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