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Studie: Schon mal geklaut im Hotel?

Foto Diebstahl im Hotel

Kleptomanie im Urlaub: Laut einer aktuellen Studie klauen viele Deutsche Dinge aus dem Hotel.

Diebstähle in Hotels sind keine Seltenheit: 37 Millionen Euro Schaden entstehen den Hoteliers dadurch jährlich. Das förderte jetzt eine von Travel24.com in Auftrag gegebene Studie zutage. Auch, was so alles mitgeht und wer am liebsten klaut, verrät die Studie.

4,5 Millionen Deutschen klauten schon im Hotel
In neun EU-Ländern wurde die Befragung durchgeführt. Unter den deutschen Teilnehmern erklärten sich acht Prozent schuldig im Sinne der Anklage. Hochgerechnet haben 4,5 Millionen Deutsche also schon einmal etwas aus dem Hotelzimmer mitgehen lassen. Beliebtestes Diebesgut sind Hygieneartikel, zwei von drei Hoteldieben haben sich daran bereits bedient. Auf diese Weise verschwinden jährlich mindestens 3,1 Millionen Shampoo- und Seifenflaschen. Doch auch das ist Diebstahl, sagt das Gesetz. Selbst wenn die Flaschen angerissen sind, sind sie doch Eigentum des Hotels. Das hält allerdings die wenigsten davon ab, im nächsten Hotel wieder zuzuschlagen. Die Konsequenzen sind in der Regel läppisch: Die Hotels nehmen den Verlust meist notgedrungen hin, zu Anzeigen kommt es nur sehr selten.

Alles geht mit: von den Badeschlappen bis zum Besteck
Die Urlaubskleptomanie nimmt bei manchen allerdings ungeahnte Ausmaße an, die weit über die angerissene Shampooflasche hinausgehen. Am zweitliebsten lassen die diebischen Gäste Schreibutensilien und Büromaterial mitgehen. Außerdem schwer im Klau-Trend sind die flauschigen Hotelhandtücher, von denen pro Jahr 1,3 Millionen entwendet werden. Direkt danach kommen Badeschlappen, deren Diebstahl den Hoteliers wenigstens die Entsorgung abnimmt, da es sich dabei häufig um Einmalprodukte handelt. Doch ist das längst nicht alles, auch Flaschenöffner und Trinkgläser wurden von sechs Prozent der geständigen Hoteldiebe schon einmal gestohlen. Zahnputz- und Aschenbecher oder Besteck sind ebenfalls keine Seltenheit. Manchmal hat der Hotelklau allerdings üble Folgen für das Personal, das dann den gestohlenen Bademantel aus eigener Tasche bezahlen muss, so beispielsweise in kubanischen Ferienresorts.

Gäste mit Abitur besonders kleptomanisch
Vor allem 4-Sterne-Hotels leiden unter den Diebstählen, da sie mit 47 Prozent das beliebteste Anschlagsziel für Hoteldiebe sind. Direkt dahinter kommen 3-Sterne-Unterkünfte mit 35 Prozent. Einigermaßen verschont bleiben 5- und 6-Sterne-Hotels mit 10 Prozent und 1- bis 2-Sterne-Hotels mit 9 Prozent. Entgegen aller Erwartungen sind Gäste mit einem hohen Bildungsabschluss (Hochschulreife) besonders kleptomanisch veranlagt, 50 Prozent der Befragten. Dagegen outeten sich unter den Personen mit einem Hauptschulabschluss nur neun Prozent als Hoteldiebe. Allerdings befinden sich die meisten Hoteldiebe in mäßigen Einkommensverhältnissen zwischen 1750 bis 2500 Euro Brutto. Je höher das Einkommen der Gäste, desto geringer fällt auch die Diebstahlquote aus.

Hier geht es zur Studie „Diebstahl in Hotelzimmern“

Diebstahl_aus_dem_Hotelzimmer_Presse_Travel24_com_Diebesgut

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Tags:Diebstahl, Hotel, Hotels, Studie

Eine Antwort zu “Studie: Schon mal geklaut im Hotel?”

  1. Thomas sagt:

    Die kleinen Shampoofläschchen nehme ich mit, wenn mir das Hotel gefällt und verschenke diese und auch die Kugelschreiber sowie Bleistifte an potentielle Kunden. Sprich Freunde und Bekannte. Das ist doch der Sinn von Werbeträgern. Das als Diebstahl darzustellen ist eine Farce und verfälscht die Statistik. Glaubt hier vielleicht einer der Hotelier lässt seine Anschrift auf die Fläschchen drucken um dem Personal mitzuteilen wo es gerade die Zimmer reinigt?

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