Ein Urlaub in Ägypten kann vieles sein: Sich in der nordafrikanischen Sonne aalen, die imposanten Bauwerke der Pharaonen entdecken oder Ägyptens zwei prägende Naturgewalten, die Wüste und den Nil, hautnah erleben.

Ein Muss für Touristen sind die Pyramiden von Gizeh.
Sightseeing: Auf den Spuren von Ramses und Cleopatra
Die Alten Ägypter bauten schon Pyramiden, Tempel und Monumente, lange bevor die Griechen und Römer in der Weltgeschichte auftauchten. Ägyptens Sehenswürdigkeiten entführen Besucher in ein Zeitalter, das bis zu 5.000 Jahre zurückliegt.
Die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx gehören zu Ägypten wie der Eiffelturm zu Paris und liegen direkt vor den Toren Kairos. Weniger bekannt aber ebenfalls sehenswert sind die Pyramidenkomplexe in Sakkara und Dahshur.
Berühmt für seine uralten Tempelanlagen und seinen Reichtum an historischen Relikten ist die „Stadt der Paläste“ Luxor. Über Jahrhunderte war sie die Hauptstadt des Alten Ägypten und spiegelt den Prunk der altägyptischen Hochkultur wieder. Ganz in der Nähe liegen das Tal der Könige und das Tal der Königinnen. Hier wurden berühmte Pharaonen von Tutanchamun bis Hatchepsut begraben.
Nach Abu Simbel an der Südgrenze Ägyptens pilgern Tausende von Touristen, um den Großen Tempel zu sehen. Die 20 Meter hohen Statuen an seinem Eingang wurden vor über 3.000 Jahren zu Ehren des Pharaos Ramses II. errichtet.
Baden und Tauchen: Expeditionen in faszinierende Unterwasserwelten
Am Roten Meer fühlen sich Urlauber wohl, die heiße Temperaturen lieben und bei Wassertemperaturen über 20 Grad planschen wollen. Die absolute Ferienhochburg ist Hurghada. Hier machen weitaus mehr Menschen Urlaub als in der Stadt wohnen.

Sharm el Sheikh bietet traumhafte Tauchreviere.
Wer sich nicht völlig dem Massentourismus ausliefern will, wählt lieber einen Badeort in Hurghadas Umgebung. Das charmante El Gouna, zum Beispiel, bietet schöne Strände, gute Hotels, eine moderne Infrastruktur und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.
Sharm el Sheikh hat sich ganz dem Bade- und Tauchtourismus verschrieben. Direkt nebenan liegt der Ras-Mohammed-Nationalpark, der die schönsten Korallenriffe Ägyptens beherbergt. Weitere beliebte Anlaufspunkte für Taucher sind Dahab, Nuweiba und Taba, die allesamt im Golf von Aqaba liegen. Tauchreviere mit Namen wie das „Blaue Loch“, die „Topas- und Korallenstadt“ oder die „Pharao-Insel“ locken Taucher aus aller Welt in die blauen Fluten des Roten Meeres.
Ruhiger geht es an der relativ dünn besiedelten Mittelmeerküste Ägyptens zu. Das milde Klima, weiße Sandstrände und kristallklares Wasser von Seebädern wie Alexandria locken nicht nur Touristen, sondern auch die Ägypter ans Meer, die hier gerne ihren Strandurlaub verbringen.

Bei einer Nilkreuzfahrt gleitet man an uralten Kulturstätten vorbei.
Wüsten-Safari: Die Sahara erkunden
Auf dem Kamelrücken durch die Sahara schaukeln, mit dem Auto über Wüstenpisten jagen oder zu Fuß imposante Dünen erklimmen – eine Wüstensafari macht Ägypten zu einem unvergesslichen Erlebnis. Auf eigene Faust sollte man so einen Trip jedoch nicht unternehmen. Von vielen Touristenorten ausgehend werden geführte Wüstentouren angeboten.
Auf einer Tagestour von Kairo aus kann man zum Beispiel das Whale Valley besuchen. Hier liegen mitten in der Wüste Knochen von Walen, die vor Millionen von Jahren hier lebten, als die Gegend noch von Meer bedeckt war. Mehrtägige Ausflüge führen zu entlegenen Oasen oder zu riesigen Dünengebieten. Bei einem Besuch in einem Beduinencamp kann man sich sandgebackenes Brot oder gebratene Datteln schmecken lassen.
Nil-Rundfahrten: Sich auf der Lebensader Ägyptens treiben lassen
Besonders entspannt lernt man Ägypten bei einer Schifffahrt auf dem Nil kennen. Dafür bieten sich besonders die kühleren Monate Oktober bis März an, wenn der Nil mehr Wasser führt. Die Hauptroute führt über mehrere Tage von Luxor nach Aswan. Dabei werden Zwischenstopps in den Tempelstädten Esna, Edfu und Kom Ombo eingelegt.
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