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Tierisch und berauschend: Die schrillsten Wellness-Trends Teil 1

Foto Wellness-Bad

Neue Trends für das Wellness-Bad

Biosauna war gestern. Heute sind Wellness-Behandlungen ein wahres Erlebnis. Ob Hanfpackung oder Würgeschlagen-Massage – von Deutschland bis Indonesien gibt es viele verrückte Spa-Anwendungen, die garantiert mehr als nur Erholung versprechen.

Von Aufputsch- bis Alkoholbad
Im „Yunessan Spa Resort“ im japanischen Hakone können Erholungssuchende zwischen unzähligen Anwendungen wählen. Gegen Müdigkeit wird ein Bad in Kaffee angeboten. Von Innen wirkt Grüner Bergtee mit seinen Anti-Oxidianzen zellverjüngend. Wer mag, kann sogar in Sake, dem japanischen Reiswein, baden. Besonders kurios war die Feier anlässlich des zehnmillionsten Besuchers, als die Gäste in japanischer Nudelsuppe baden konnten.

Ganz ohne eine Fernreise können Wellness-Fans auch in Österreich ein Bad im Alkohol nehmen: Das „Landhotel Moorhof“ bietet ein Bier-Bad an. Der Gerstensaft soll entschlackend wirken, indem er die Selbstreinigung des Körpers anregt.

Wellness wahrlich berauschend
In Jamaika gehört eine Haschischpfeife vor dem Schlafengehen oder ein Cannabis-Kräutertee in vielen Wellnesshotels zum Normalprogramm. Vor allem Burnout-Gefährdete schätzen einen solchen Aufenthalt, der zur Tiefenentspannung führen soll. In Europa hingegen kommt Hanf nur in der Kosmetik vor. Er soll die Haut beruhigen und Rötungen mildern. Auch Cannabis-Massagen werden angeboten, beispielsweise im Hotel „Olympia“ im tschechischen Marienbad. Die Gäste werden dabei in mit einer Packung aus Olivenöl und Hanf behandelt, was nicht nur gegen Stress helfen, sondern auch eine wohltuende Wirkung für das Herz-Kreislaufsystem haben soll.

Schlangentanz mal anders
Eine Wellness-Behandlung mit echtem Adrenalin-Kick gibt es in der indonesischen Hauptstadt Jakarta: Statt von einem Masseur werden Erholungssuchende von drei Riesenschlangen behandelt. Diese verrückt Massage wird im „Bali Heritage Reflexology and Spa“ angeboten und dauert zirka 90 Minuten. Zwei Masseure überwachen die schuppigen Reptilien, damit weder Schlange noch Mensch etwas zustößt. Tierschützer unterstützen diese Art der Massage jedoch nicht, weil die Tiere vor jeder Behandlung antiseptisch gereinigt und die Mäuler mit Klebeband fixiert werden.

Doch es geht noch verrückter. In Thailand werden sogar Elefanten als Masseure eingesetzt. Mit ihren hochsensiblen Rüsseln werden Verspannungen – vor allem von Touristen – gelockert. Kräftigere Massagen gibt es mit den Füßen der tonnenschweren Tiere.

Foto Fußbehandlung

Schöne Füße dank tierischer Fußbehandlung.

Tierisch gegen Hornhaut
Wer nicht kitzelig ist, kann sich von Kangalfischen abgestorbene Hautschüppchen von den Füßen knabbern lassen. Als schwimmende Reinigungskräfte lassen sie von Hornhaut nichts als Zartheit zurück. Die auch als Doktorfische bezeichneten Tierchen wurden in der türkischen Kangal-Region entdeckt und verwöhnen mittlerweile auf der ganzen Welt geschundene Füße. Eine Behandlung kostet hierzulande zirka 35 Euro. In Asien gibt es sie sogar schon für zehn Euro. Die Behandlung soll ebenfalls Menschen mit Schuppenflechte helfen. Belege aus klinischen Studien fehlen dafür aber bislang.

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Tags:Indonesien, Jamaika, Japan, Österreich, Thailand, Wellness, Wellnessurlaub

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